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Ein kleines Teppich-Glossar...

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Antiker Handgeknüpfter Übermaß-Teppich Nr. 57546 Bidjar Iran 18.4 x 12.5 feet

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Rückseite
Artikelnummer: 57546
Provenienz: Bidjar
Ursprungsland: Iran
Größe: 18.4 x 12.5 ft
Herstellungsjahr: ca. 1890
Flor: Wolle
Musterung: geometrisch / Medaillon
Grundfarbe: dunkelblau
Bemerkungen: Erstklassige hochflorige Erhaltung, schöne relativ feine Knüpfung, Glanzwolle, Naturfarben
Preis (inkl. MwSt.): US-$ 29,000

Voraussichtliche Lieferzeit:
4 - 8 Werktage

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Mehr über die Provenienz Bidjar | Iran

Die Provenienz Bidjar befindet sich im Nordwesten Irans (Provinz Kermanschah). Bidjar-Teppiche zählen zu den solidesten und hochwertigsten Orientteppichen. Sie werden hauptsächlich von Kurden geknüpft (außer die sogenannten Tekab-Bidjar, die von Afscharen geknüpft werden). Die hier hergestellten Teppiche sind besonders dicht und dick gearbeitet, so daß sie nahezu unverwüstlich sind, was durch eine spezielle Bindungstechnik (nämlich die Bidjar-Bindung) erreicht wird.

Die Wolle dieses Stücks wurde ausschließlich mit Pflanzenfarben eingefärbt, was bei Orientteppichen sehr selten geworden ist. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben synthetische Farben bei Orientteppichen Eingang gefunden. Seither haben sie immer mehr die Naturfarben verdrängt u.a. weil die Herstellung natürlicher Farben sehr zeitaufwendig ist. Der "Nimbus der Echtheit" wird jedoch im vollen Maße nur mit den Naturfarben erreicht. Pflanzenfarben werden aus Blättern, Blüten, Zweigen, Früchten und Wurzeln gewonnen und geben dem Orientteppich ein besonders harmonisches Aussehen. Im allgemeinen "altern" Orientteppiche mit organischen Farben schöner als mit chemischen/künstlichen, zudem werten Pflanzenfarben den Orientteppich auf. Die Regel ist jedoch leider, dass synthetische Farben genutzt werden auch wenn sie oftmals dennoch als Naturfarben verkauft werden, was dem Image und der Glaubwürdigkeit der Branche sehr schadet.

Dieser Bidjar hat ein "Mahi"-Muster kurz für "Mahi-To-Hos", was soviel bedeutet wie "Fische im Teich". Dieses Muster wird auch "Herati"-Muster genannt, weil es ca. im 16. Jahrhundert in Herat entstanden ist. Eine Rosette wird von einer Raute umschlossen, die von vier gebogenen und gezackten Blättern umgeben ist, in versetzter Reihung durch weitere Rauten und Blüten verbunden. Der Name rührt daher, dass diese gebogenen Blüten stilisierten Fischen sehr ähneln.



BEN Trading - Rare Oriental Carpets and Oversize Rugs


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