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Ein kleines Teppich-Glossar...

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Antiker Orientteppich Nr. 44309 Kelim Tismana Rumänien 11.5 x 7.8 feet

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Artikelnummer: 44309
Provenienz: Kelim Tismana
Ursprungsland: Rumänien
Größe: 11.5 x 7.8 ft
Herstellungsjahr: ca. 1915
Fundament
(Kette und Schuss):
Wolle (hierbei handelt es sich um ein Flachgewebe ohne Flor)
Musterung: floral und geometrisch / durchgemustert
Grundfarbe: dunkelbraun
Bemerkungen: perfekter Erhaltungszustand
Dieser Teppich befindet sich in perfektem Zustand.
Preis (inkl. MwSt.): US-$ 7,400

Voraussichtliche Lieferzeit:
4 - 8 Werktage

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Dieses Stück ist ein Kelim. Unter dem Sammelnamen Kelim (auch Palas, Sumakh, Sileh, Verneh..) versteht man alle Orientteppiche die keinen Flor haben, also Flachgewebe sind. Der klassische Kelim besteht aus einer Kette aus Wolle oder Ziegenhaar und einem das Muster bildenden Schuss. Schon Homer schrieb, wie sich Penélope beim Weben von Teppichen unwillkommene Buhler fernhielt. Der Kelim dient den Nomaden als isolierender und dekorierender Bodenbelag oder Decke im Zelt. Viele Kelims werden auch als Gebetsteppiche genutzt um sich 5x am Tag nach Mekka zu verneigen und zu beten ("Gebetsteppich des bescheidenen Mannes"). Ohne jegliche Nebenbezeichnung versteht man unter "Kelim" jene flachen florlosen Teppich-Gewebe, bei denen der wollene Schussfaden, deren Gesamtheit das Muster bildet, durch die Kettfäden gezogen und dann mit dem Kamm fest Reihe um Reihe angepresst wird. Auch webtechnisch bedingt haben Kelims großzügige schnörkellose meist geometrische Muster. Falls doch mal florale Muster vorkommen sind sie meist stark geometrisch stilisiert. Alles in allem handelt es sich bei Kelims um schöne florlose Teppiche mit einer Extraportion Charakter.

Der Teppich hat 1 Abrasche. Das Wort "Abrasch" stammt aus dem persischen und hat seine Wurzel im Wort "Abr" = Wolke. Es wird in der Fachsprache allgemein für Farbdifferenzen des Orientteppichs verwendet. Am häufigsten kommen diese bei Nomadenteppichen vor. Sie entstehen meist dadurch, dass nicht genügend Wolle für den Teppich eingefärbt wurde und es dann fast unmöglich ist bei dem zweiten Satz Wolle dieselbe Tönung zu erreichen, vor allem nicht bei Pflanzenfarben. Werden verschiedene Farbstoffe verwendet, so reagieren diese nicht gleich in der Wäsche, so dass eine anfänglich kaum sichtbare Farbdifferenz sich nach der Wäsche als Abrasch zeigen kann. Auch andere Gründe kommen in Frage. Fromme Kurden beispielsweise machen gelegentlich solche Farbunregelmäßigkeiten aus einem demütigen Herzen heraus, indem sie sich offen dazu bekennen wollen, dass Allah allein die Perfektion beherrscht. Auch in neuen Produktionen werden häufig Abraschen absichtlich hergestellt, um dem Teppich einen authentischen antiken "Look" zu verleihen.



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